Der Skipper

     Das Konzept

Der Skipper

 

Schon sehr früh kam ich zum Segeln, es wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt. Mein Vater ist im jungen Alter zur See gefahren und in seinem späteren Beruf war er als Kapitän tätig. Dadurch dass er einen Segelverein gegründet hat, dem ich 10 Jahre als Präsident vorstand, bin ich bereits als Kind mit dem Segelsport aufgewachsen. Dabei lernte ich nicht nur das Segeln, sondern auch den Umgang, Reparatur und Restauration von Segelbooten.

 

Das führte soweit, dass ich die Prüfung zu meinem  ersten Segelschein (Bodenseeschifferpatent, Kat. A und D) bereits vor dem Autoführerschein mit Erfolg bestanden hatte. Es folgten die weiteren üblichen Scheine vom DSV A-Schein bis hin zum SSS (Sportseeschifferschein), SRC (Short Range Certificat) und SKN (Sachkundenachweis). Weitere Seminare folgten, wie z.B. Wetterkunde beim DWD (Deutscher Wetterdienst), Seminare bei den Seglerverbänden (LSV, Wettfahrtleiter, ...) und regelmäßige Fortbildungen als Ersthelfer.

 

In dem ISAF Sicherheitstraining (Sea-Survival-Course, ISAF approved) konnte ich all das, was bzgl. Sicherheit in den o.g. Scheinen nicht gelehrt wurde,  in anschaulicher Art und Weise verinnerlichen. Ich bin der Meinung, dass jeder der den Segelsport ernsthaft betreiben möchte, diesen Lehrgang benötigt. Durch den laufenden Besuch von Seminaren halte ich meine Kenntnisse auf dem neuesten Stand.

 

Das seglerische Grundhandwerk lernte ich auf dem Bodensee als Fahrten- und Regattasegler und kann dabei auf eine Erfahrung von gut 50 Jahren zurückblicken.

 

Mit der Zeit wurde der Bodensee zu klein und logischerweise hat mich das Blauwassersegeln in seinen unwiderstehlichen Bann gezogen. Zuerst auf dem Mittelmeer, später eine Atlantiküberquerung und dann kam ein Fernziel nach dem anderen hinzu. Somit kann ich auch hier auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen.

 

Aufgrund der Corona Pandemie und deren daraus folgenden Reiseeinschränkungen war/ist der Zugang zu unserem Boot am Mittelmeer sehr eingeschränkt. In dieser Zeit betätige ich mich als Segellehrer an einer großen Segelschule am Bodensee. Hier durfte ich zahlreiche Segelschüler*innen mit dem (richtigen) Segelvirus infizieren. Zahlreiche Anwärter*innen habe ich zum erfolgreichen Abschluss zum Bodensee Schifferpatent geführt. Des Weiteren bereite ich fortgeschrittenere Segler*innen in Skippertrainings zum Chartersegeln vor.

Das Konzept

 

Unsere Segeltörns sind aktive Urlaubstörns. Neben dem Mitanpacken beim Segeln, An- und Ablegen ist jeder auch bei der Sicherstellung des leiblichen Wohls gefordert. Je nach Neigung gehört dazu auch das Einkaufen und Verstauen der Lebensmittel wie auch die Essenszubereitung und der dazugehörige Abwasch. Aber es bleibt immer noch genügend Freiraum für den Einzelnen sich z.B. mit einem Buch/ebook zurückzuziehen.

 

Wir versuchen immer ein ausgewogendes Verhältnis zwischen Ankern in einer Bucht oder Anlegen in einem Hafen zu finden. Beim Ankern in einer Bucht wird meistens an Bord gekocht. Haben wir in einem Hafen angelegt gibt es meist die Möglichkeit die eine oder andere Sehenswürdigkeit zu besichtigen und es wird dann die örtliche Gastronomie in Anspruch genommen. Aber immer wird dies mit der gesamten Crew zuvor abgesprochen.

 

Bei unseren Törns kommt der Segelneuling wie auch der Segelerfahrene voll auf seine Kosten. Dem Segelneuling geben wir einen guten Einblick und Anleitung zum schönen Segelsport. Egal ob der Neuling später eher das bequeme Cruisen oder das sportliche Segeln bevorzugen wird. Auch der Segelerfahrene kann sein Wissen und Können erweitern, z.B. Navigation, Bootshandling oder Vorbereitung zum selber Skippern.

 

Damit solch ein Segeltörn für Jeden ein unvergessliches positives Erlebnis werden kann, ist es wichtig, dass jeder Teilnehmer sich für die Sache einbringt. Die Redewendung "Wir sitzen alle in einem Boot" kommt nicht von ungefähr. Einjeder muss sich selbst etwas zurücknehmen und gleichzeitig seine Toleranz gegenüber seinen Mitseglern erhöhen. Wir haben mit diesem Konzept in den letzten Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht.

 

Sollten Sie besondere Wünsche haben, sei es bzgl. Segeln, Landausflüge, Essgewohnheiten oder was auch immer, dann teilen Sie uns das bitte vor oder mit der Buchung mit. Somit sind wir dann in der Lage diese Wünsche bereits vor dem Törn planerisch zu berücksichtigen.

 

Noch ein Wort zur Seekrankheit; Die oft gefürchtete Seekrankheit gibt es auf unseren Törns eigentlich nicht. Was passieren kann, ist dass dem einen oder anderen schlecht wird. Dies kommt oft daher, weil die meisten Mitsegler direkt aus dem Alltagsstress kommen und dann noch die ungewohnte Bewegungen des Boots erfühlen. Dies erfolgt hauptsächlich dann, wenn ein Wetter durchzieht und sich Welle aufbaut. In der Regel sind die Beschwerden spätestens vorüber wenn wir dann abends im Hafen oder in der Bucht vor Anker liegen. Oft legen sich die Mitsegler hin und schlafen 1-2 Stunden. Danach sind sie wieder fit, wie wenn nichts gewesen wäre. Wer hier zu diesem Thema noch mehr Information benötigt, den beraten wir sehr gerne und können aus unserem großen Erfahrungsschatz viele Tipps geben. Denn man kann auch vor dem Törn etwas dagegen tun.